Die Goldene Regel Bibel


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Goldene Regel. Tobias Was du nicht willst, daß man dir tu, das füg' auch keinem andern zu. Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers. Revidierter. Ist das nicht ein Fragezeichen, das die Bibel selbst die Goldene Regel setzt? Tatsächlich muss ja die Liebe zu dieser Maxime hinzukommen. Auf die Goldene Regel folgen die Bildworte von den zwei Wegen, die Goldene Regel, verschärft allerdings deutlicher die Gebote Jesu, insbesondere den Aspekt der Feindesliebe. Die Bibel - Altes und Neues Testament.

Eine goldene Regel

Antwort: Die sog. „Goldene Regel“ beschreibt ein Prinzip, welches Jesus bei seiner Bergpredigt lehrte. Der Ausdruck „Goldene Regel” steht nicht in der Bibel,​. die goldene regel bibel unterrichtsmaterial. Ist das nicht ein Fragezeichen, das die Bibel selbst die Goldene Regel setzt? Tatsächlich muss ja die Liebe zu dieser Maxime hinzukommen.

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Die Bergpredigt Jesu Christi

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Regionale Bibelgesellschaften. United Bible Societies. So kann jeder diejenigen Regeln des Umgangs miteinander erkennen, die allgemein akzeptabel konsensfähig sind.

Insofern handelt es sich hier in der Tat um eine "goldene" Regel. Sie ist eine genial einfache Faustregel, die deshalb bei der moralischen Bildung von Kindern gute Dienste leistet.

Kritische Beurteilung und Grenzen der Anwendbarkeit 1. Der Schwachpunkt der "Goldene Regel" liegt in der faktischen Voraussetzung, dass die Menschen gleiche Abneigungen haben.

Deshalb kann die Goldene Regel nur eine leicht anzuwendende Faustregel sein, die in der Mehrzahl der Fälle zu brauchbaren, intersubjektiv übereinstimmenden Ergebnissen führt.

Wenn sich jedoch z. Zugleich protestiert der Langschläfer dagegen - ebenfalls unter Berufung auf die Goldene Regel.

Nun könnte man dies Problem dadurch zu lösen versuchen, dass man das Verhalten: "Jemanden am Sonntagmorgen um 8 Uhr anrufen" mit einem anderen Handlungsbegriff beschreibt wie z.

Bei Anwendung dieser Handlungsbeschreibung kommen Früh- und Spätaufsteher wieder zu übereinstimmenden Ergebnissen, falls beide nicht im Schlaf gestört werden möchten.

Ein konkretes Verhalten kann durch zahlreiche unterschiedliche Handlungsbegriffe interpretiert werden. So kann ich ein und dieselbe Handlung der Person A z.

Ich kann es aber auch beschreiben mit den Worten: "A unterschreibt ein Todesurteil". Mit der Goldenen Regel lässt sich dieses Dilemma jedenfalls nicht lösen.

Problem Nummer drei zeigt sich bei Interessenskonflikten. Wenn er eine Party gibt, wollen Sie seine laute Musik nicht hören.

Würde man meinen. Aber nehmen wir das Beispiel der — überwiegend christlich begründeten — Todesstrafe, die in den USA noch praktiziert wird. Sie ist sehr wohl mit der Goldenen Regel vereinbar.

In bestimmten Fällen kann man die Goldene Regel sicherlich anwenden. Das Problem besteht vor allem darin, dass dieses ethische Gebot das Resultat einer absoluten Moral ist.

Die Regel will immer gültig sein, weil sie von Gott stammt. Und genauso argumentieren viele Christen auch. Wenn schon die Gebote in Levitikus nichts taugen, wie es zum Teil bereits Paulus eingeräumt hat, dann halten wir uns eben sklavisch an ein anderes göttliches Gebot, komme was da wolle.

So moderat ein Christ auch sein mag, wenigstens die Goldene Regel wird er als das Goldene Kalb des Christentums präsentieren müssen.

Genausogut könnten wir uns als Selbstmordattentats-Dummys bei Al Kaida bewerben. Eine sinnvollere Grundlage der Ethik als göttliche Gebote sind die Menschenrechte, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von festgelegt wurden.

Ich bin der Herr, euer Gott. Daraufhin machten biblische Propheten Gottes Recht auch gegenüber Mächtigen geltend.

Das antike Judentum übernahm mit der Regel verwandte Merksätze ab etwa v. Jüdische Ketubim fassten alltägliche Erfahrungen in einprägsame Sprichwörter, die dem toratreuen Gerechten ein erfülltes Leben in Aussicht stellen.

Die Schrift Jesus Sirach — v. Im apokryphen Testimonium Naphtali — v. Im legendarischen Aristeasbrief — v. Für Philo von Alexandria ca. Ihre Bekanntheit bei Nichtjuden setzte auch Hillel um 30 v.

Das ist die ganze Tora, alles andere ist Auslegung. Geh, lerne! Auch Hillels Imperativ zufolge sollte die Regel die Toragebote nicht ersetzen, sondern zu ihrer Befolgung anleiten.

Beide Stellen werden der Logienquelle zugeordnet. Die erste folgt dem Gebot der Feindesliebe , die gerade auch denen gelte, die einen hassen.

Sie wird von wechselseitiger Freundesliebe unterschieden und verlangt Verzicht auf eine Gegenleistung. Diese sagt den unbefangen Bittenden Gottes zuvorkommende Gnade zu, die gerade auch denen gelte, die Böses tun.

Sie fasst hier wie bei Hillel Gottes Willen zusammen, jedoch so, wie ihn Jesus in der Bergpredigt endgültig ausgelegt habe.

Viele christliche Exegeten sahen die NT-Regelbeispiele früher als bewusste Überbietung der meist negativen Regelformen im Judentum, die nur das Schädigen des Nächsten untersagten, aber keine Liebe zu ihm verlangten.

Laut dem Aposteldekret Apg 15, Westliche Textvarianten fügten die positive Regelform hinzu, nach der sie stattdessen leben sollten.

Indem die urchristliche Mission dieses bekannte Motiv der Popularethik aufnahm, machte sie die einseitige Feindesliebe als erhoffte Entfeindung auch von Christenverfolgern verständlicher.

In der frühchristlichen Literatur war die Regel im Anschluss an Mt 7,12 als ethische Maxime verbreitet. In der Didache folgt sie dem Doppelgebot der Liebe: [56].

Im Koran fehlt eine wörtliche Version der Regel. Einzelne Suren werden jedoch manchmal als Analogien dazu aufgefasst, etwa Sure 24 ,22 Sie sollen verzeihen und nachlassen.

Liebt ihr selbst es nicht, dass Gott euch vergibt? Jahrhundert zusammengestellt wurde. Dort lautet Hadith [63].

Muslime wünschten sich, dem Islam treu zu bleiben, und Ungläubigen, dass sie in diesen eintreten: Dem entspreche ihr Gebet um die Rechtleitung der Nichtmuslime.

Nur dann sei ihr Glaube vollkommen. Wünschen umfasse den Willen, Gutes und Nützliches für andere zu tun. Gemeint sei religiöse Liebe, die den Neid bei sich und anderen bekämpfe.

Denn Neid widerspreche Allahs Vorherbestimmung. Diese verlange, entgegen dem natürlichen Eigenwillen auch für den Feind zu bitten.

Jahrhundert, [65] rät der Brief Alis Sohn, sein Verhalten zu anderen danach zu beurteilen, ob er selbst so behandelt werden wolle.

Er solle für sie wollen, was er für sich will, und sie von dem verschonen, was er sich selbst auch nicht antun würde. Für Augustinus von Hippo schrieb der Schöpfer jedem die Regel als Gewissen ins Herz, um uns unmittelbar vor dem Verletzen Anderer zu warnen und an unser Geschaffensein als soziale Wesen zu erinnern.

In ihr habe Gott seinen Willen als praktische Richtschnur für alltägliches Handeln konzentriert. In Mt 7,12 sei nur der gute, nicht jeder Wille gemeint.

Das Decretum Gratiani um setzte die Regel mit dem Naturrecht gleich, das im geoffenbarten Gesetz Tora und Evangelium enthalten sei. Es gebiete allen, anderen das für sich Erwünschte zu tun und verbiete, ihnen das für sich Unerwünschte zuzufügen.

Als Gebot eingeführt, verwies die Regel hier implizit auf biblische Gebote als inhaltliches Entscheidungskriterium zu ihrer Anwendung. Petrus Abaelardus präzisierte die positive Regelform: Sie fordere nur gutes Tun am Nächsten, nicht schlechtes, das man von ihm hinzunehmen bereit sei.

Sie setze also die Kenntnis des Liebesgebots voraus. Petrus Lombardus ergänzte die negative Form: Man dürfe dem Anderen nur das nicht zufügen, was ungerecht iniuste sei.

Erst Jesus Christus habe Grund und Ziel der Regel aufgedeckt: Wir sollen ganz dem Nächsten dienen und sein Wohl unserem vorordnen, also gerade keinen Interessenausgleich mit ihm suchen.

Ihn so zu lieben wie uns selbst bedeute nicht, ihn neben uns selbst zu lieben, sondern als Person um seiner selbst willen: auch dann noch, wenn er nichts wert sei.

Denn wir liebten uns selbst ja ebenfalls auch dann noch, wenn wir für andere nichts gälten. So leite die von Christus ausgelegte Regel zur Erkenntnis an, dass sie im Grunde niemand befolge und befolgen könne, ohne seine Selbstliebe aufzugeben usus elenchticus legis.

Erst dies mache den Weg zum reinen Glauben sola fide daran frei, dass Jesus allein Gottes- und Nächstenliebe verwirklicht habe, so dass allein seine Gnade sola gratia uns dazu befreie.

Denn vom zunächst unbegrenzten Selbsterhaltungsstreben aus müsste sogar den gemeinsten Menschen einleuchten, dass sie immer in Todesangst leben müssten, wenn sich alle alles gegen andere erlaubten.

Man müsse nur den Platz mit den Betroffenen eigener Taten tauschen, um zu erkennen, ob diese im Eigeninteresse lägen. Daraus wachse die Einsicht, dass niemand anderen tun dürfe, was er für sich als schädlich erkenne.

Von da aus könne man anderen dieselben Freiheiten und Rechte einräumen, mit denen man selbst zufrieden wäre, wenn alle sie einhielten.

Der frühe Aufklärer Samuel von Pufendorf legte eine Kritik vor: Wörtlich genommen, sei die Regel nicht allgemein anwendbar und könne kein Recht begründen.

Denn danach müsse etwa ein Richter einen Raubmörder freisprechen, statt ihn zur Todesstrafe zu verurteilen; einem Bettler müsse man danach nur so viel geben, wie er verlange, nicht, wie viel er zum Leben brauche.

Auch wenn man nicht zufällige Wünsche anderer, sondern ihre tatsächlichen Bedürfnisse und Rechte berücksichtige, könne die Regel das Gleichheitsprinzip , wonach alle Menschen von Natur aus gleichberechtigt seien, nicht begründen, sondern setze dieses schon voraus und sei daraus gefolgert.

Deshalb sind jene am besten zum Gemeinschaftsleben geschaffen, die allen anderen zu gestatten bereit sind, was sie sich selber erlauben.

Dieser Kritik folgend, erklärte Christian Thomasius die negative und positive Regelform nur unter Gleichgestellten, nicht zwischen Herren und Dienern für anwendbar.

Seine Ergänzung Was du willst, dass andere es sich selbst tun, das tue auch dir selbst fand jedoch kaum Anklang. Jemand, der nie von ihr gehört habe, aber sie verstehen könne, würde nach einem Grund für ihre Befolgung fragen.

Das verpflichte den, der sie vorschlage, ihre Wahrheit und Vernunft zu erklären. Diese hänge von einer externen Voraussetzung ab, von der sie rational abzuleiten sei.

Moralische Ideen seien nicht angeboren, da sie dann weder befragbar noch begründbar seien. Die Regel könne also auch ohne vorherigen Konsens über die Norm von Gerechtigkeit angewandt werden, da sich durch Hineinversetzen in die Lage Anderer die gemeinsame Basis des Handelns finden lasse.

Erst in ihrer Anwendung stelle sich heraus, ob die beabsichtigten Handlungen oder Unterlassungen legitim seien. Voltaire verstand die Regel als Ausgleich zwischen Leidenschaft und Vernunft.

Darüber müsse es einen gesellschaftlichen Grundkonsens common sense geben. Damit stellten sie die Notwendigkeit der verbindlichen Verallgemeinerung Universalisierung von ethischen Kriterien heraus.

Jean-Jacques Rousseau sah im Appell an vernünftigen Interessenausgleich noch keine ausreichende Begründung von Moral und Menschenrecht. Dem von Hobbes betonten Prinzip der Rationalität setzte er das schon vor der Vernunft in jedem Menschen bestehende natürliche und deshalb vorrangige Gefühl des Mitleids entgegen.

Samuel Clarke bezeichnete die Regel als ein dem universalen Allgemeinwohl dienendes Vernunftprinzip. Im Allgemeinen solle Jeder dem ewigen Willen Gottes entsprechend Wohlfahrt und Glück aller Menschen anstreben: Dieses öffentliche Gut lasse sich gegenwärtig und zukünftig nur durch Absehen von jedem privaten oder persönlichen Vor- oder Nachteil, von Lohn oder Strafe, näher bestimmen.

Unter dieser Prämisse lasse sich die Regel praktisch anwenden: Sie decke dann die reale Ungleichheit unter Menschen als absurd auf und weise sie zurück.

Denn jede denkbare Relation, die Jemand zu einem Anderen habe und ausübe, habe und übe der Andere zu ihm aus, wenn er in die exakt gleiche Situation gebracht werde.

Daraus folge:. Ohne fremde Korruption würden alle Menschen universale Gleichheit Aller anerkennen und ausüben. Ein Richter habe demnach nicht zu bedenken, was er sich aus derselben Furcht oder Selbstliebe wie der Verbrecher für sich wünschen würde, sondern was er in dessen Lage als vernünftiges, am Allgemeinwohl orientiertes und darum unparteiisches Urteil für sich erwarten würde.

Immanuel Kant entfaltete seinen Kategorischen Imperativ. Dessen erste Formulierung appelliert wie die Regel an die autonome Entscheidungsfreiheit des Einzelnen: [80].

Damit ersetzte Kant die Prüfung, ob man sich das beabsichtigte eigene Handeln als davon Betroffener wünschen würde, durch die Prüfung, ob man sich das eigene Wollen als Gesetz für alle vernünftig vorstellen könne.

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In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 2S.
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Die Goldene Regel Bibel Antwort: Die sog. „Goldene Regel“ beschreibt ein Prinzip, welches Jesus bei seiner Bergpredigt lehrte. Der Ausdruck „Goldene Regel” steht nicht in der Bibel, genauso wie das Wort „Bergpredigt“ ebenfalls nicht genannt wird. Diese Begriffe wurden später durch Bibelübersetzerteams ergänzt, um auf unterschiedliche Passagen der Heiligen Schrift zu verweisen, um das Lesen und Studium der Bibel zu vereinfachen. wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten! Die Goldene Regel. Von den zwei Wegen. 12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. Bibel, Koran und die Goldene Regel. Zu guter Letzt ist die Goldene Regel von Jesus auch noch von höchster Bedeutung für unser Heftthema „Bibel und Koran“. Denn gerade hier, im Vergleich der Religionen und im Gespräch zwischen ihnen, geht es nicht ohne Fairness. Die Goldene Regel - Grundregel des Zusammenlebens. im Christentum und anderen Weltreligionen Was du nicht willst, das man dir tue, das tue einem anderen auch nicht! Bibel, Altes Testament, Tobias 4, Die Goldene Regel. In der Bibel kommt die Goldene Regel in zwei Varianten vor, in einer aktiven und in einer passiven: Alles nun, was ihr wollt, das euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! (Matthäus 7,12) und Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu. (Tobias 4,16). Gemeint sei religiöse Liebe, die den Neid bei sich und anderen bekämpfe. Eine radikale Hinwendung zu den Aufforderungen der Bergpredigt bedeutet nicht, Razz Poker Antworten für das Christsein im Alltag auf dem Silbertablett zu erhalten — vielmehr sind die Telekom Prepaid App Fragen und die Verunsicherungen eine Zumutung. Die negative, präkonventionelle Fassung ist als gereimtes Sprichwort bekannt:. Albrecht Dihle nahm daher eine Entstehung antiker Regelbeispiele aus diesem Denken an.

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3 Gedanken zu „Die Goldene Regel Bibel“

  1. Nach meiner Meinung lassen Sie den Fehler zu. Es ich kann beweisen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden reden.

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